Gournia

           
       


Reste der Stadt Gournia vor dem Golf von Mirabello


Gournia


Straße in Gournia


Gournia


Reste vom Heiligtum


Gournia


in Gournia


in Gournia

 


Ausgrabungsgelände der Stadt Gournia

Nächstes Ziel sind die Ausgrabungen von Gournia. Ab 3300 v. Chr. begannen die Minoer sich hier anzusiedeln und es entstand eine Stadt. Anders als bei  den anderen großen bekannten minoischen Ausgrabungen handelte es sich hier nicht um ein Palastzentrum, sondern um eine Stadt der Händler und Handwerker, wenngleich in einer Stadt dieser Größe einen kleine Palastanlage und ein Heiligtum nicht fehlen dürfen.Von den einst bis zu dreistöckigen Häuser sind nur mehr die Grundmauern übrig, einen Plan der Gassen in diesem Ort kann man sich aber noch gut machen. Wie fast alle Siedlungsplätze der Minoer lag die Stadt fast direkt am Meer, was sie natürlich für einen Besuch besonders reizvoll macht. Auch die wundervolle Landschaft der Umgebung hat ihren Anteil ander Schönheit dieses Ortes. Gerne setze ich mich dann in den Schatten und versuche mir das Leben hier vor 3500 Jahren vorzustellen. Wie war es, wenn eines der Handelsschiffe aus Ägypten heimkehrte? Oder banaler: wie lief die Organisation, wenn der Abwasserkanal verstopft war?


Gournia


Gournia


Gournia


Gournia


Früchte des Affenbrotbaumes - sie sind eßbar!


Gournia, hinten mittig liegt Agios Nikolaos

       
       


Von Agios Nikolaos über Kalamafka nach Ierapetra

       
       


Blick über Kalo Horio auf den Golf von Mirabello


der Ort Prina

Verläßt man die Küste und biegt in Richtung Kalo Horio (nicht Kato Horio!) in die Berge ab, taucht man bald in eine andere, langsamere Welt ein. Nur Bauern und einige wenige Ausflügler benutzen diese Straße, alle anderen fahren auf der schnelleren Verbindung zwischen den Städten. Was diesen dabei entgeht ist diese herrliche Landschaft. Kein schroffes Gebirge, sondern eine sanfte Hügellandschaft erwarten einem. Nachdem man den über 600 m hohen Pass überquert hat und die Straße wieder anfängt abwärts zu führen, kommt auch die Südküste mit dem Lybischen Meer ins Blickfeld. Von hier oben sehen die Gewächshäuser um Ierapetra wie rätselhafte Spiegel in der Landschaft aus.  Eine gute Gelegenheit für eine verdiente Rast bietet der Ort Kalamafka. Man sollte dort nicht versäumen, die vielen Stufen hinauf zur heiligen Grotte zu bewältigen, um dann einen interessanten Blick auf das Ortsbild und die Anlage 


erster Blick aufs Meer im Süden


mir gefällts hier oben


... und erst der Duft!


Kalamafka


Bewohner Kalamafkas


Aufgang zur und in der heiligen Grotte


Gewächshäuser an der Südküste


Befestigungsmauer des Kastells in Ierapetra


im Hafen von Ierapetra



 


Kalo Horio, Golf von Mirabello, hinten Insel Psira


Landschaft

der Häuser zu bekommen, die sich seit minoischer Zeit kaum verändert hat, scheint es. Weiter geht´s abwärts, vorbei an Gewächshäuser und dem Stausee, der zur Bewässerung notwendig ist, ehe man Ierapetra erreicht. Die Stadt Ierapetra selbst ist wenig attraktiv, ein Trunk direkt am Meer ist aber auch was erfreuliches. 


es geht Bergauf, aber mein Esel packts


in den Bergen


Südküste mit Gewächshäusern


Kulturlandschaft


Wasser ist kostbar


griechischer Siedlungsbau


in der heiligen Grotte von Kalamafka


Schiffe im Lybischen Meer


in Ierapetra