Die Ausgrabungen des Palastes von Malia, Rast auf der Lassithi-Hochebene |
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Palast von Malia |
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Neben den Palästen von Knossos und Festos
ist in Malia eine der wichtigen Palastanlagen der mittelminoischen Zeit.
Eine hochinteressante Führung ("1100-Dollar-Führung") brachte
für mich interessante Erklärungen zu den minoischen Anlagen und
zur Arbeit der Ärchäologen. Beispielsweise ist der Palast abgebrannt,
erkennbar am gebrannten Mörtel. Oder: den Minoern war das Rad schon
bekannt! Eine Anwendung davon war die Töpferscheibe, mit der sie ihre
bis zu drei Meter hohen Vorratsgefäße herstellten.
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Lassithi-Hochebene |
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Nach der vormittäglichen Archäologie ist es wieder Zeit für etwas Bergluft. Nach einem Stück von Malia in Richtung Chersonissos biegt in Stalida die Straße über Mochlos hinauf zum Lassithi-Plateau ab. Die Strecke hinauf zur 800 m hoch gelegenen Ebene ist schon ein Traum, und die friedvolle Ruhe erst recht. Dank eines hohen Grundwasserspiegels und des guten Bodens wird die Ebene intensiv zur Landwirtschaft genutzt. Früher pumpte man das Grundwasser mit Windrädern an die Oberfläche, aber das ist Vergangenheit. Um nur ja keinen flecken Ackerland zu vergeuden, liegen die Dörfer am Rande zu den Hängen gezwängt. Nach einer Runde bin ich dann abends die direkte Strecke über Mesa Potami nach Agios Nikolaos wieder heruntergefahren.
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Bei so einer Tour ist auch eine Rast immer mal wichtig. So bin ich also in Magoulas ins Kafenion eingekeht. Wenn ich dann so ruhig entspannt dasitzte, ist es schon irgendwie witzig zu beobachten, daß alle Besucher eigentlich nur im Kreis fahren. Ob der Wirt versteht was da los ist? Seine Welt ist kleiner. "Wie ist´s in Agios Nikolaos?", hat er gefragt - er war noch nie so weit.
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