In Paläochora fühle ich mich gleich wohl. Der Ort liegt wunderbar auf einer Halbinsel, flankiert von einem schönen Sand- und einem Kiesstrand |
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Paleochora |
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Eine Woche in Agios Nikolaos war vorbei und es hieß umsiedeln. Ziel war der Südwesten Kreats, der Ort Paleochora. Die 290 km waren ungleich anstrengender als von unseren Zentraleuropäischen Straßen gewohnt. Die Schnellstraße im Norden erfordert doch mehr Konzentration, man weiß ja nie ob der Vordermann auch nach rechts ausweicht, ob einem nicht plötzlich ein Fahrzeug weit über der dopellten Sperrlinie entgegenkommt. Dann noch die Fahrt über die Berge in den Süden. Die Straße nach Paleochora ist gut ausgebaut, aber Schlaglöcher fehlen auch hier nicht. So war ich dann doch froh endlich das Ziel zu erreichen und schon ein festes Zuhause gebucht zu haben. Nach einer Dusche gings zur ersten Entdeckung in den Ort. Paleochora ist doch fremdenverkehrsmäßig weit mehr erschlossen als eigentlich vermut. Der ganze Ortskern ist voll von Bars, Taveren, Restaurants. Auch stellte ich beim ersten Kaffee erstaunt fest, daß jeder zweite Urlauber mit Rucksack unterwegs war. Ob das wohl das richtige für mich ist? Andererseits unterscheidet sich der Ort doch wohltuend von den großen Touistikzentren. Alles ist viel kleiner, die Leute hier sind wirklich freundlich. Kommt beim Vormittagskaffee der Kellner vorbei, der am Vorabend für die herrlichen Fische in seinem Lokal zuständig war, so grüßt er freundlich und bleibt auch mal für einen kurzen Tratsch.
Die Lage von Paleochora ist wirklich einzigartig. Der Ort liegt auf einer kleinen Halbinsel, die der gebirgigen Küste vorspringt. Auf der einen Seite der Halbinsel liegt der breite feine Sandstrand, auf der andern die Uferstraße, die abends auch als "Schanigarten" der zahlreichen Gaststätten dient. Am ersten Tag war diese allerdings nicht begehbar, brachen doch sturmgepeitscht meterhohe Wellen über die Uferbefestigung.
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