Von Agios Nikolaos führt der Ausflug nach Sitia, dann vorbei an Moni Toplou zum Palmenstrand von Vai. |
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Von AgiosNikolaos nach Sitia |
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Diese Reise lohnt allein schon der wunderbaren und abwechslungsreichen Landschaft wegen. Hinter jeder Biegung der ziemlich kurvenreichen Strecke erwarten einem neue fantastische Ausblicke. Auf der einen Seite folgt man dem Meer mit seiner hier meist doch recht felsigen Küste, die aber immer wieder von Buchten mit feinsandigem Strand abgelöst werden. Auf der anderen Seite steigen die Berge an. Bezaubernde kleine Dörfer verstecken sich hier. Und noch dazu der Frühling, der den ganzen Weg mit einem Spalier aus blühenden Sträuchern und Wiesen säumt.
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Sitia |
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Sitia ist ein recht nettes Städtchen. Zentrum ist der Hafen mit seiner Promenade, den Cafés und Tavernen. Die Stadt zieht sich einen Hang hinauf. Viele Gassen führen mit Stufen hangaufwärts, für den Autoverkehr sind nur die Querstraßen befahrbar. Da es schon Mittagszeit ist und ich eindeutig hungrig bin, wird es Zeit, einen guten Wirt zu suchen. Im Hafen ist das Angebot zwar groß, die fünfsprachigen Speisekarten mit Schnitzel als Tageshit wirken nicht so anziehend. Aber in den ersten Gassen vom Hafen weg in die Stadt hinein werde ich schon fündig und darf inmitten der Einheimischen ein prächtiges Fischerl genießen.
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Moni Toplou |
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Zirka auf halbem Weg von Sitia nach Vai kommt man am Kloster Toplou vorbei. Die Bedeutung "Kanonenkloster" geht auf die venezianische Zeit zurück, als das Kloster zum Schutz vor Seeräubern eine Kanone besaß. Auch zur Zeit der Türkenbesatzung spielte das Kloster ein wehrhafte Rolle im Kampf um Befreiung. Und unter deutscher Besatzung diente es als Zufluchtsort für Verfolgte. Die heutige Anlage wurde im 16. Jhdt. erbaut und weist venezianische Einflüsse auf. Besonders schön ist der Innenhof, um den die Mönchszellen angeordnet sind und von wo man auch die Klosterkirche betritt.
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Vai |
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Wer träumt nicht vom Palmenstrand und smaragden glänzenden Meer? Ja, das soll´s beim berühmten Palmenstrand von Vai geben. Bei der Fahrt durch die karge Landschaft des äußersten Ostens Kretas (wurde in einem Reiseführer treffend als Mondlandschaft bezeichnet) stellt man sich das umso schöner vor. War dann aber nicht so. Erstens weil es ein stürmischer Tag war und sich das Meer dementsprechend aufgewühlt präsentierte. Und auch der Hain aus Kretapalmen war für mich enttäuschend. Als Nicht-Biologe stellte ich mir da die Frage: sind diese Bäume krank?, so braun und farblos wirkten sie auf mich. Der Strand, der ist wirklich schön. Aber wenn ich mir dann vorstelle, daß im Hochsommer der riesige (gebührenpflichtige) Parkplatz voll ist, ...
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