Eine Schotterpiste bringt mich von Paläochora nach Sougia, retour fahre ich dann via Kandanos. | ||||||||||
Von Paleochora nach Sougia |
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Eigentlich wollte ich nur ein Stück den Berg hochfahren, gelandet bin ich schließlich aber in Sougia. Sougia ist von Paleochora über Prodromi mit einer Schotterpiste verbunden. Die Landschaft präsentiert sich in ihrer wunderbaren Pracht. Der Frühling ist wirklich eine gute Reisezeit, denn bald schon werden die Blumenwiesen verdorrt sein und die kargen steinigen Höhen von der Sommerhitze glühen. Viele Kapellen am Weg bieten sich zu Augenblicken des Innehaltens und der Ruhe an. Die nehme ich mir dann auch im kleinen Dorf Sougia, um mich bei einem Frapé am Meer in mein Buch zu vertiefen.
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Außer der schönen Kiesbucht mit ihren rundherum hoch aufragenden Felswänden und einigen Einkehrmöglichkeiten gibt es in Sougia nicht viel zu sehen.
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Von Sougia nach Kandanos |
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Zur Rückfahrt wähle ich die schnellere Strecke über Temenia und Kandanos. Soll ich noch erwähnen, daß mich auch hier die landschaftliche Schönheit verzaubert?
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In Kandanos unterbreche ich die Reise noch für einen Drink. Es ist erfrischend dem Kommen und Gehen der Einheimischen im Kafenion zu beobachten. Der Ort erlangte traurige Berühmtheit, da er 1941 neben 43 andern Ortschaften von der Wehrmacht als Vergeltungsaktion zerstört und zahlreiche Einwohner hingerichtet wurden.
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